Ägyptisches Gips-Relief

Eine einzigartig gelungene Replik der unter Ägypten-Liebhabern bekannten "Familienszene": Der Pharao Echnaton mit Nofretete und drei Töchtern unter der Strahlensonne Atons!
Das Original ist über 3000 Jahre alt.

Erstmals in der ägyptischen Kunstgeschichte wurde der Pharao im Kreise seiner engsten Familie gezeigt.

Diese Abbildung zeigt Echnaton wie er seine älteste Tochter Meritaton liebkost und Nofretete mit Maketaton auf den Knien sowie der drittgeborenen Tochter Anchesenpaaton, die die Wangen ihrer Mutter berührt.

Die sogenannte „Familienszene“, ein Altarbild der königlichen Familie das sich im Ägyptischen Museum Berlin befindet, deutet vielleicht sogar darauf hin, dass die Regierungsgeschäfte in der Hand von Nofretete lagen, während Echnaton sich dagegen verstärkt um die religiösen und kultischen Belange kümmerte.
Auf der Darstellung sitzt die Königin auf einem Stuhl mit dem Symbol der „Vereinigung der Beiden Länder“ (sema-taui). Normalerweise war dieser Platz dem König vorbehalten, der die Rolle des „Königs der Beiden Länder“ verkörperte und damit in der Nachfolge des ersten Reichseinigers Menes stand.

Mit Sicherheit zählen Echnaton mit seiner Hauptfrau, der königlichen Gemahlin Nofretete, zu den bemerkenswertesten und geheimnisvollsten Persönlichkeiten des alten Ägypten. Sie lebten in den Glanzzeiten der Nilkultur. Echnaton, der als legendärer Herrschen von ca. 1364 -1347 vor Christus, in der 18. Dynastie regierte, sah in der Kunst ein Mittel um seine Politik zu verdeutlichen. Der Stil wurde total geändert und die bisherigen Darstellungen verschwanden. Die Hauptthemen der Motive sind jetzt der Aton und die Königliche Familie.

Diese anmutige Darstellung ist eine der schönsten Werke in der altägyptischen Relief-Kunst.

Herausragend ist die ausgeglichene Gesichtsform der Nofretete. Bemerkenswert sind auch die herrschaftlichen Sandalen an den Füssen des Paares, die auf dem Fußpolster ruhen.

Einmalig für die ägyptische Geschichte ist auch der Kult am Sonnengott Aton. Es ist ein neuer Eingottglaube, der von Echnaton eingeführt wurde. Aton wird als sichtbare Sonnenscheibe mit herabfallenden Strahlen dargestellt. An den Enden der Strahlen befinden sich Hände, die je zwei mal das Symbol des Ankh tragen und es dem Herrscherpaar ins Gesicht reichen. Es bezeugt die besondere Beziehung zwischen dem Königspaar und dem Gott Aton.

Das Original aus Kalkstein wurde in Tel-el-Amarna, in einem Privathaus gefunden und diente dort als zentraler Bestandteil eines Hausaltars.
Nach dem Glauben dieser Zeit, konnten die Menschen durch die Vermittlung des Königs,
göttliche Gnade und Hilfe erbitten und erwarten.
Das Original befindet sich jetzt im Ägyptischen Museum in Berlin-Charlottenburg.
Titel: König Echnaton (Amenophis IV.), Nofretete und drei ihrer Töchter

Original Kalkstein (ca 1351 - 1334 v.Chr.)
© Ägyptisches Museum

Replik hergestellt durch:
GIPSFORMEREI der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Form Nr: 1003
Höhe: 32 cm, Breite: 39 cm
ca. 2,7 cm stark, mit rückseitiger Aufhängung
Region(en): Lausitz

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